
Dimension 2.10
Lernen und Lehren im digitalen Wandel
2.10.1
Die Schule hat ein schulisches Medienkonzept auf der Grundlage des Medienkompetenzrahmens NRW bzw. der Vorgaben zu digitalen Schlüsselkompetenzen im Berufskolleg sowie weiterer darauf aufbauender Konzepte.
Aufschließende Aussagen
- Das schulische Medienkonzept berücksichtigt die schulprogrammatischen Grundsätze und Zielsetzungen.
- Das schulische Medienkonzept enthält Maßnahmen der Medienkompetenzförderung systematisch fachlich integriert als auch in überfachlichen Kontexten.
- Das schulische Medienkonzept berücksichtigt, dass verschiedene digitale und nicht-digitale Medien funktional zur Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen eingesetzt werden; die Potenziale digitaler Medien werden systematisch genutzt.
- Das schulische Medienkonzept sieht vor, dass bei der Auswahl von digitalen und nicht digitalen Medien und der Gestaltung der Lernumgebung unterschiedliche Bedarfe (z. B. auf Grund von Sinnesbehinderungen) berücksichtigt werden.
- Das schulische Medienkonzept berücksichtigt Aussagen z. B. zur schulischen IT-Ausstattung und zum technischen und pädagogischen IT-Support.
- Das schulische Medienkonzept bezieht die Fortbildungsplanung und Professionalisierung der Lehrkräfte systematisch mit ein.
- Das schulische Medienkonzept als Instrument der Schulentwicklung bezieht die auf die Anforderungen und Rahmenbedingungen der Schule abgestimmte Prozessplanung sowie die Evaluation von Zielsetzungen und die Weiterentwicklung des schulischen Medienkonzeptes systematisch mit ein.
Erläuterungen
Mit der Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt" (2016) sind bundesländerübergreifend neue Anforderungen an schulisches Lernen formuliert worden. Verbunden mit der Implementierung dieser Strategie verpflichten sich alle Bundesländer einen Schwerpunkt ihrer Arbeit im Bereich der Bildung in einer digitalisierten Welt zu setzen. Mit den in der Strategie angeführten Kompetenzen ist die Grundlage für aktuelle und zukünftige Entwicklungen in den Bundesländern für das Lernen und Lehren im digitalen Wandel gelegt. Die Strategie der Kultusministerkonferenz bildete den Ausgangspunkt für die Entwicklung des Medienkompetenzrahmens NRW (Medienberatung NRW, 2017) sowie für die Erweiterung der Handreichungen zur didaktischen und methodischen Jahresplanung um den Bereich "digitale Kompetenzen" an den Berufskollegs im Lande. Mit seiner Einführung sind Schulen aufgefordert, ein schulisches Medienkonzept zu entwickeln bzw. ihr schulisches Medienkonzept weiterzuentwickeln und die Bereiche des Medienkompetenzrahmens NRW so in die schulische Arbeit zu implementieren. Neben Aussagen zur IT-Ausstattung und den Maßnahmen zur Kompetenzförderung der Schülerinnen und Schüler bezieht dabei das schulische Medienkonzept auch die Fortbildung der Lehrkräfte mit ein.
Anfang des Jahres 2018 hat daran anknüpfend die Landesregierung des Landes NRW die Digitaloffensive Schule NRW initiiert. Ziel der Digitaloffensive ist es u. a., "die Potenziale der digitalen Transformation für die Entwicklung von Schule und Unterricht sowie eine zeitgemäße Lernkultur nutzbar zu machen".
Literatur:
https://medienkompetenzrahmen.nrw/
https://medienkompetenzrahmen.nrw/fileadmin/pdf/Leitfaden_Medienkonzept_2019.pdf
Arbeitsmaterialien
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Prozessplanung_Medienkonzeptentwicklung.docx
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BezRegMuenster_2019_Handreichung.pdf
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Der Medienkompetenzrahmen NRW ist Ausgangspunkt für die Entwicklung eines schulischen Medienkonzepts. Alle Schulen in NRW sind dazu verpflichtet, entsprechend ihrer pädagogischen Bedürfnisse und ausgehend von der bereits vorhandenen Ausstattung ein Medienkonzept aufzustellen, das sich am Schulprogramm orientiert und auch ein schulspezifisches Qualifizierungskonzept enthält (BASS 16-13 Nr. 4 »Unterstützung für das Lernen mit Medien«; Schulmail »Medienkompetenzrahmen NRW« vom 26.6.2018). Der vorliegende Leitfaden systematisiert die nötigen Schritte der Medienkonzepterstellung an Schulen, verbindet sie mit den genannten Vorgaben des Ministeriums für Schule und Bildung und enthält praxisnahe Tipps und Hinweise.
Link zum Material eingesehen am: 10.06.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenDie vorliegende Orientierungshilfe zur lernförderlichen IT-Ausstattung an Schulen in NRW richtet sich vornehmlich an kommunale Schulträger und Schulen in Nordrhein-Westfalen und soll eine Hilfestellung für die Ausstattung von Schulen sein. Die beschriebenen Ausstattungsmerkmale und -komponenten sind keine Pflicht- oder Minimalausstattung im juristischen Sinne, sondern dienen lediglich der Orientierung. Jede Schule sollte unter Wahrung des kommunalen Selbstverwaltungsrechts ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend ausgestattet sein.
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenDie Broschüre "Medienentwicklungsplanung in NRW" (Medienberatung NRW 2019) verdeutlicht die Bedeutung der Support- und Fortbildungsplanung für kommunale Medienentwicklungspläne, die den Schulen ermöglichen, entsprechende Regelungen in ihren Medienkonzepten festzulegen. Über die theoretische Herleitung hinaus geben kommunale Verantwortliche in Interviews Auskunft über konkrete Überlegungen und Lösungsansätze zum technischen Support. Die Broschüre führt zudem auch das Unterstützungssystem des Landes für die Planung und Durchführung von Fortbildungen auf.
Link zum Material eingesehen am: 10.06.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenReflexionsbögen
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2020_Leitfaden Reflexionsbögen.pdf
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2020_Beispiele-fuer-Anmoderationstexte.docx
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2.10.1-Reflexionsbogen-Schulleitungen.docx
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Projekte & Portale
Medienberatung NRW
Bertha-von-Suttner-Platz 1
40227 Düsseldorf
Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW)
Paradieser Weg 64
59494 Soest
Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3
48143 Münster
Gemeinnützige Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH (DKJS)
Tempelhofer Ufer 11
10963 Berlin
Praxisbeispiele
0234 930 44 11
169171@schule.nrw.de
www.schiller-bochum.de Die Schule hat nach langer Vorbereitung und einem aufwendigen Beteiligungsverfahren ihr Gebäude modernisiert und ein homogenes Bring-Your-Own-Device eingeführt. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler dank elternfinanzierter iPads in einer 1:1 Ausstattung lernen. Ein eigenes Medienteam und iPad-Methodenkonzept sorgt für die didaktische Einbettung in den Unterricht. Das Kollegium wurde und wird durch eine Vielzahl an (Mikro-)Fortbildungen in seiner digitalen Lehrkompetenz gemäß des DigComEdu der EU gestärkt. Matthias Wysocki (Koordinator für Schul- und Unterrichtsentwicklung)
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Praxisbeispiel der Schule
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Medienkonzept
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Qualitätsanalyse
Zum oben genannten Kriterium des Referenzrahmens Schulqualität ergeben sich die folgenden in der Tabelle abgebildeten Analysekriterien des Qualitätstableaus NRW. Zu jedem Analysekriterium sind Erläuterungen und Hinweise ergänzt, die deutlich machen, wie das Kriterium zu verstehen ist. Für alle Schulen verpflichtende Kriterien sind gelb gekennzeichnet, alle weiteren können von den Schulen ergänzend in das Analyseverfahren einbezogen werden.
Analysekriterium | Erläuterungen und Hinweise zum Analysekriterium |
---|---|
Die Schule hat ein auf den landesweiten Vorgaben basierendes Medienkonzept vereinbart. | Das schulische Medienkonzept konkretisiert die landesweit gültigen Vorgaben unter Berücksichtigung der vorliegenden Voraussetzungen (z. B. Ausstattung, Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler). Dabei folgt es den pädagogischen Grundsätzen und Zielsetzungen des Schulprogramms und bezieht sich auf den Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen. Als Instrument der internen Schulentwicklung enthält es neben einer Beschreibung des Istzustands auch klare Zielsetzungen für die Medienkompetenzförderung der Schülerinnen und Schüler, Aussagen zur Ausstattung der Schule mit analogen und digitalen Medien (inklusive dem technischen und pädagogischen Support), konkrete Planungen zur kontinuierlichen Professionalisierung der Lehrkräfte und Festlegungen zur Evaluation. |
Die Schule setzt das Medienkonzept verbindlich um.(Verpflichtendes Kriterium) | Die Schule setzt das Medienkonzept im Hinblick auf die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen und schulischen Entwicklungsprozessen systematisch um. In und zwischen Fach-, Jahrgangs- bzw. in Bildungsgangkonferenzen findet dazu eine systematische, pädagogisch verantwortliche Kommunikation über das Medienkonzept statt, die die Umsetzung dieser Vereinbarungen im Unterricht gewährleistet und sicherstellt. |
Folgende Links führen zu weitergehenden Informationen zum Qualitätstableau NRW und der Qualitätsanalyse:
Kompaktversion des Qualitätstableaus Langversion des Qualitätstableaus Qualitätsanalyse im Bildungsportal
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Literatur
Bei dem vorliegenden Material handelt es sich um eine im Rahmen des "Forschungsmonitors Schule" erstellte Rezension zu einer Studie. Die Studie geht der Frage nach, inwiefern sich Medienkompetenzen von Schülerinnen und Schülern durch individuelle oder schulische Einflussfaktoren erklären lassen.
Link zur Literatur eingesehen am: 10.06.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden2.10.2
Die Potenziale digitaler Medien zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen werden reflektiert eingesetzt und lernförderlich genutzt.
Aufschließende Aussagen
- Digitale Lehr- und Lernangebote werden in allen Fächern bzw. beruflichen Fachrichtungen gemäß dem Medienkompetenzrahmen NRW bzw. den Vorgaben zu digitalen Schlüsselkompetenzen im Berufskolleg sowie weiteren darauf aufbauenden Konzepten planvoll, lernförderlich und schülerorientiert genutzt.
- Digitale Medien werden zur Unterstützung und Förderung von fachlichen und überfachlichen Lernprozessen und Lernergebnissen eingesetzt.
- Die Nutzung digitaler Medien unterstützt die Förderung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, wie sie im Medienkompetenzrahmen NRW bzw. den Vorgaben zu digitalen Schlüsselkompetenzen im Berufskolleg sowie weiteren darauf aufbauenden Konzepten festgeschrieben sind.
- Das Lernen mit digitalen Medien findet auch in außerunterrichtlichen Lehr- und Lernprozessen sowie in Angeboten des Ganztags Berücksichtigung.
- Digitale Medien werden genutzt, um das Lernen an verschiedenen Lernorten und in unterschiedlichen Lernkontexten, wo sinnvoll und möglich auch mit externen Partnern und Einrichtungen, miteinander planvoll und aufeinander abgestimmt zu verzahnen.
- Das Lernen und Lehren mit digitalen Medien wird kontinuierlich, auch unter Berücksichtigung und Nutzung veränderter technologischer und pädagogischer Möglichkeiten, an der Schule weiterentwickelt.
- Der Einsatz von und Umgang mit digitalen Medien unter Reflexion und Nutzung deren Potenziale wird sowohl in schulinternen Lehrplänen bzw. in die didaktischen Jahresplanungen als auch im schulischen Medienkonzept verankert und fortgeschrieben.
- Die Potenziale für Kommunikations- und Kooperationsprozesse im Sinne einer aktiven Teilhabe an der Schule werden reflektiert.
- Die Schule stellt sicher, dass - im Rahmen der durch den Schulträger bereitgestellten Ausstattung - Schülerinnen und Schülern verschiedene Informationsquellen und Recherchemöglichkeiten offenstehen und sie diese aktiv nutzen.
Erläuterungen
Um die mit dem Einsatz digitaler Medien verbundenen Möglichkeiten nutzen zu können, gilt es, diese reflektiert einzusetzen und lernförderlich zu nutzen. Hinsichtlich der Zielperspektive der Förderung von Medienkompetenzen sowie der digitalen Schlüsselkompetenzen im Berufskolleg stellen der Medienkompetenzrahmen NRW sowie die darauf aufbauenden Konzepte eine Orientierung dar. Darüber hinaus gilt es, digitale Medien gezielt zur Unterstützung und Förderung von fachlichen und überfachlichen Lernprozessen und Lernergebnissen einzusetzen. Dies hat im Kontext auch hybrider Formen durch die Verbindung von Präsenz- und Distanzunterricht noch deutlich an Stellenwert gewonnen und umfasst sowohl unterrichtliche als auch außerunterrichtliche Lernprozesse sowie die Angebote des Ganztags. Dabei kann das Lernen an verschiedenen Lernorten und in unterschiedlichen Lernkontexten, wo sinnvoll und möglich auch mit externen Partnern und Einrichtungen, Berücksichtigung finden.
Um die lernförderlichen Potenziale auszuschöpfen sind in den Schulen die sich verändernden technologischen und pädagogischen Möglichkeiten zu reflektieren und für Weiterentwicklungen zu nutzen. Hierbei spielen insbesondere auch die schulinternen Lehrpläne bzw. die didaktischen Jahresplanungen sowie die schulischen Medienkonzepte sowie reflektierte Kommunikations- und Kooperationsprozesse im digitalen Raum im Sinne einer aktiven Teilhabe eine besondere Rolle. Als wichtige Rahmenbedingungen für die lernförderliche Nutzung digitaler Medien ist zudem die von dem Schulträger bereitgestellte Ausstattung zu sehen, die im Sinne einer lernförderlichen Infrastruktur Schülerinnen und Schülern Zugang zu verschiedenen Informationsquellen und Recherchemöglichkeiten bietet.
Arbeitsmaterialien
Reflexionsbögen
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2020_Leitfaden Reflexionsbögen.pdf
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2020_Beispiele-fuer-Anmoderationstexte.docx
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2.10.2-Reflexionsbogen-Schulleitungen.docx
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2.10.2-Reflexionsbogen-Lehrkräfte.docx
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Projekte & Portale
Praxisbeispiele
Werner-von-Siemens-Gesamtschule, Unna
02303 968040
191231@schule.nrw.de
www.gek-unna.de
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Praxisbeispiel der Schule
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Gymnasium der Stadt Würselen
02405 413290
167484@schule.nrw.de
www.gymnasium-wuerselen.de
Hierfür gab es u. a. 2017 den Innovationspreis für Digitale Bildung 2017, verliehen vom Bundesbildungsministerium. Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden
Schiller-Schule Bochum
0234 9304411
169171@schule.nrw.de
www.schiller-bochum.de
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Praxisbeispiel der Schule
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Medienkonzept der Schule
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Berufskolleg Hilden
02103 96610
173472@schule.nrw.de
www.berufskolleg.de
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Praxisbeispiel der Schule
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Konzept der Schule
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Mercator-Berufskolleg, Moers
02841 93690
174075@schule.nrw.de
www.mercator-berufskolleg.de
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Praxisbeispiel der Schule
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Qualitätsanalyse
Zum oben genannten Kriterium des Referenzrahmens Schulqualität ergeben sich die folgenden in der Tabelle abgebildeten Analysekriterien des Qualitätstableaus NRW. Zu jedem Analysekriterium sind Erläuterungen und Hinweise ergänzt, die deutlich machen, wie das Kriterium zu verstehen ist. Für alle Schulen verpflichtende Kriterien sind gelb gekennzeichnet, alle weiteren können von den Schulen ergänzend in das Analyseverfahren einbezogen werden.
Analysekriterium | Erläuterungen und Hinweise zum Analysekriterium |
---|---|
Fachliche und überfachliche Lehr- und Lernprozesse werden durch den reflektierten Einsatz digitaler Medien unterstützt. | Die Teilkompetenzen des Medienkompetenzrahmens bzw. die digitalen Schlüsselkompetenzen werden zielgruppenspezifisch, bedarfsgerecht sowie altersangemessen in Lehr-Lern-Arrangements gefördert. Der Einsatz digitaler Medien unterstützt das fachliche und überfachliche Lernen, indem digitale Medien zielführend und funktional eingesetzt werden. Den Schülerinnen und Schülern stehen verschiedene Informationsquellen und Recherchemöglichkeiten zur Verfügung, die sie aktiv nutzen. Technologische und pädagogische Möglichkeiten werden erkennbar eingesetzt und reflektiert, um die Potenziale digitaler Medien für Kommunikations- und Kooperationsprozesse zu nutzen und um das Lernen an verschiedenen Lernorten bzw. in unterschiedlichen Lernkontexten, auch mit externen Partnern, planvoll zu verzahnen. Diesbezüglich werden die Lehr-Lern-Arrangements insbesondere in den Jahrgangs-, Fach- bzw. Bildungsgangkonferenzen reflektiert und weiterentwickelt. Berücksichtigt werden die planvolle Verzahnung von Präsenz- und Distanzunterricht ebenso wie das Lernen mit digitalen Medien in außerunterrichtlichen Lehr- und Lernprozessen sowie ggf. in Angeboten des Ganztags. |
Folgende Links führen zu weitergehenden Informationen zum Qualitätstableau NRW und der Qualitätsanalyse:
Kompaktversion des Qualitätstableaus Langversion des Qualitätstableaus Qualitätsanalyse im Bildungsportal
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Literatur
Mit dem Thema „Bildung in einer digitalisierten Welt“ trägt der Bildungsbericht 2020 der Tatsache Rechnung, dass digitale Technologien mittlerweile zu einem selbstverständlichen Teil des alltäglichen Lebens geworden sind und sich damit auch die Art und Weise verändert, wie Menschen sich bilden. In Form einer aktuellen Bestandsaufnahme werden gegenwärtige Entwicklungen technischer Gelegenheitsstrukturen und der Nutzung digitaler Medien im inner- und außerinstitutionellen Kontext sowie der digitalen Kompetenzen der Bildungsteilnehmenden wie auch des pädagogischen Personals aufgezeigt.
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenMaterial zum Download:
Inhaltsverzeichnis
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Bei dem vorliegenden Material handelt es sich um eine im Rahmen des "Forschungsmonitors Schule" erstellte Rezension zu einer Studie, welche Vorhersagevariablen für ein mediendidaktisches Arbeiten im Unterricht untersucht.
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenBei dem vorliegenden Material handelt es sich um eine im Rahmen des "Forschungsmonitors Schule" erstellte Rezension zu einer Studie, bei der es um die Fragestellung geht, inwiefern Schülerinnen und Schüler aus Tabletklassen digitale Medien außerhalb der Schule zum Lernen nutzen.
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenBei dem vorliegenden Material handelt es sich um eine im Rahmen des "Forschungsmonitors Schule" erstellte Rezension zu einer Studie, die sich mit der Fragestellung beschäftigt, wie sich die anfängliche Motivation im Unterricht mit Tablet-PCs erhalten lässt.
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenMaterial zum Download:
Inhaltsverzeichnis
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Inklusion_Digitalisierung
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Bei dem vorliegenden Material handelt es sich um eine im Rahmen des "Forschungsmonitors Schule" erstellte Rezension zu einer Studie, bei der es um die Fragestellung geht, inwieweit das Distanzlernen die Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern aus soziökonomisch schwierigen Verhältnissen verstärkt hat.
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenIn diesem einfach verständlichen Ratgeber finden sich praktische Tipps und Anleitungen für einen sinnvollen Einsatz von Online-Tools. Durch den unkomplizierten Einstieg ins Thema eignet sich das Buch auch für technisch wenig affine Lehrkräfte. Methodische und didaktische Grundlagen werden leicht verständlich aufbereitet und zahlreiche Anwendungen vorgestellt. Die praxisorientierten, anpassbaren Unterrichtsideen sorgen für eine problemlose Umsetzung.
Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenDer Leitfaden aus dem Jahr 2020 thematisiert entlang neun Kapiteln Eckpunkte des 'blended learning' und richtet sich an angehende Lehrerinnen und Lehrer, ist aber darüber hinaus für alle Lehrenden lesenswert. Die Kapitel greifen grudlegende Fragen des Lehrens und Lernens im Hybridunterricht auf, u.a. Beziehungsaufbau, Motivation in hybriden Lernsettings, Lernumgebungen gestalten, Rückmeldung, Kollaboration, Fragen der Leistungsbewertung (Aufgaben und Prüfungsformate), Planung und Durchführung von hybridem Unterricht sowie Unterstützungsmöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer. Die Webveröffentlichung ist als kostenloser Download verfügabr.
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenZur „Digitalisierung“ gibt es im Schnittbereich von Schule und Lehrer*innenbildung einen lebendigen und vielschichtigen Diskurs. Dieser umfasst viele Facetten, angefangen von Vorstellungen zur Digitalisierung und diversen Programmatiken über unterschiedliche Medienkonzepte und Einsatzszenarien bis hin zu empirisch fundierten Erkenntnissen zur Wirksamkeit innovativer Lehr-/Lernformate. Die Blicke aus der Lehrer*innenbildung auf Digitalisierung bringen dabei meist unterschiedliche Standpunkte zwischen Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften zum Ausdruck. Darüber hinaus wird offenbar, dass viele zugehörige (Forschungs-)Fragen nur gemeinsam und interdisziplinär zu beantworten sind. Hier setzen der vorliegende Sammelband und die begleitende Tagung mit dem Schwerpunkt auf „Bildung, Schule und Digitalisierung“ an. Ziel dieses Bandes ist es, den aktuellen Stand der Forschung zur Lehrer*innenbildung und -ausbildung in Deutschland beim Thema Digitalisierung möglichst breit abzubilden und festzuhalten. Das Buch umfasst insgesamt 73 Vollbeiträge, die sich über vier Beitragsarten verteilen (Empirische Originalbeiträge, Gelungene Praxisbeispiele, Studienkonzepte, Theoretische Beiträge).
Link zum Material eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenDie vorliegende Rezension befasst sich mit einer Studie, in der die Erlebenszustände von Schülerinnen und Schülern, die Tablet-PCs zum selbstregulierten Recherchieren im Internet nutzen, untersucht werden.
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Leitthese des Buches ist es, dass der Weg der Schulen zum digital gestützen Lernen weniger über zental administrierte Schulreformen erfolgt als vielmehr über konkrete Maßnahmen im Rahmen der Schulentwicklung. Die Autoren stellen dar, wie Digitalisierung im Schulbereich konzeptionell erfasst, umgesetzt und implementiert werden kann. Hierzu werden zwei Fallstudien herangezogen, anhand derer erläutert wird, was im Bereich der Digitalisierung möglich ist. Die Autoren zeigen auf, welche neuen Rollen auf Lehrpersonen, Schulleitung und Führungskräfte zukommen. Letzlich wird der Mehrwert durch digital gestütztes Lernen beschrieben.
Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 06.11.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenDer Autor stellt sehr anschaulich das SAMR-Modell für digitales Lernen dar. Dieses Modell beschreibt, wie stark sich ein Lehr- & Lernsetting methodisch-didaktisch an den Potenzialen der Digitalität orientiert. Dabei wird Lehrenden aufgezeigt, worin die Vorzüge digitaler Werkzeuge bestehen und wie diese zu nutzen sind.
Bei dem vorliegenden Material handelt es sich um eine im Rahmen des "Forschungsmonitors Schule" erstellte Rezension zu einer Studie, die sich mit der Fragestellung beschäftigt, ob Schülerinnen und Schüler die Glaubwürdigkeit, Aussagekraft und den Nutzen von Online-Quellen einschätzen können.
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Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der digitale Kulturwandel an Schulen gelingen kann?
Dieser Beitrag basiert auf einem in Kürze erscheinenden Critical Review aktueller Forschungsliteratur, das im Rahmen des BMBF-Metavorhabens „Digitalisierung in der Bildung“ als erster Band einer Reihe erscheinen wird. Die systematische Forschungssynthese verfolgt drei zentrale Ziele: Zum einen wird erstens die bildungswissenschaftliche Debatte über die Bedeutung der Digitalisierung für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen erfasst. Das ermöglicht zweitens Forschungslücken zu erkennen, um vertiefte Analysen daran anschließen zu können. Drittens bildet die Forschungssynthese eine Grundlage für bildungspolitische und bildungspraktische Entscheidungen.
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2.10.3
Die Schule unterstützt die Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken des digitalen Wandels.
Aufschließende Aussagen
- In der Schule wird verantwortungsvoll mit persönlichen und fremden Daten umgegangen.
- Grundsätze des Datenschutzes, der Persönlichkeitsrechte und der Informationssicherheit sind allen bekannt und werden beachtet.
- Unangemessene und gefährdende Medieninhalte werden thematisiert und hinsichtlich der rechtlichen Grundlagen sowie gesellschaftlicher Normen und Werte diskutiert.
- In der Schule werden persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken und Entwicklungspotenziale des digitalen Wandels wie z. B. Potenziale für die aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und -verbreitung thematisiert.
- In der Schule werden Gefahren des digitalen Wandels, wie z. B. Suchtpotenziale, Cybergewalt und -kriminalität, reflektiert.
- In der Schule werden rechtliche Grundlagen des Urheber- und Nutzungsrechts (u. a. Lizenzen) beachtet.
- In der Schule wird eine selbstverantwortliche und selbstregulierte Mediennutzung unterstützt.
- In der Schule werden Einflüsse von Algorithmen, Auswirkungen der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz und der Automatisierung von Prozessen reflektiert.
Erläuterungen
Arbeitsmaterialien
Reflexionsbögen
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Projekte & Portale
Qualitätsanalyse
Zum oben genannten Kriterium des Referenzrahmens Schulqualität ergeben sich die folgenden in der Tabelle abgebildeten Analysekriterien des Qualitätstableaus NRW. Zu jedem Analysekriterium sind Erläuterungen und Hinweise ergänzt, die deutlich machen, wie das Kriterium zu verstehen ist. Für alle Schulen verpflichtende Kriterien sind gelb gekennzeichnet, alle weiteren können von den Schulen ergänzend in das Analyseverfahren einbezogen werden.
Analysekriterium | Erläuterungen und Hinweise zum Analysekriterium |
---|---|
Die Schule unterstützt die Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken des digitalen Wandels. | Ziel der Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken des digitalen Wandels ist die Förderung einer selbstverantwortlichen und selbstregulierten Mediennutzung. In der Schule werden persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken und Entwicklungspotenziale des digitalen Wandels wie z. B. Potenziale für die aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und -verbreitung sowie Auswirkungen auf die Arbeitswelt thematisiert. Eigene Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse werden mit Blick auf die genutzten Technologien reflektiert. Rechtliche Grundlagen (z. B. Urheber- und Nutzungsrechte, Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Informationssicherheit) werden thematisiert und beachtet. Gefahren des digitalen Wandels (z. B. Suchtpotenziale, Cybergewalt und -kriminalität) werden reflektiert, Einflüsse von Algorithmen, Auswirkungen der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz und der Automatisierung von Prozessen werden hinterfragt. |
Folgende Links führen zu weitergehenden Informationen zum Qualitätstableau NRW und der Qualitätsanalyse:
Kompaktversion des Qualitätstableaus Langversion des Qualitätstableaus Qualitätsanalyse im Bildungsportal
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Literatur
Die Beschreibung der einzelnen Herausforderungen wird erweitert durch einen Reisebericht zu Schulen des Silicon Valleys, Ausblicke auf mögliche Zukunftsmodelle, den Entwurf eines Modells inklusiv-digitaler Bildung sowie Einblicken in die Praxis von Schulen, die neue Formate ausprobieren und Digitalisierungskonzepte realisieren. Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 18.06.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden
Angefragt!
Veranstaltungsformate zur Implementation des Referenzrahmens Schulqualität NRW (RRSQ)
Unter anderem für folgende Zielgruppen bietet das QUA-LiS-Team RRSQ speziell entwickelte Veranstaltungsformate an: • Schulleitungen u. Steuergruppen • Schulaufsicht • Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) • Fachleitungen in den ZfsL • Seminare der ZfsL • Ausbildungsbeauftragte der ZfsL-Kooperationsschulen • Kompetenzteams • Orientierungsseminare • Qualifizierungsseminare „Neu im Amt“ Ein möglicher Ablauf einer Veranstaltung (von 90-240 Minuten […]
weiterlesenExterne Kooperationen – Chancen für die Schulentwicklung: Referenzrahmen Schulqualität NRW und das Online-Unterstützungsportal
Die Schulen in NRW nutzen Kooperationen mit Institutionen, Initiativen und Vereinen und weiteren Partnern zur Gestaltung ihrer schulischen Arbeit. Den Schülerinnen und Schülern ermöglichen sie weitergehende Erfahrungs- und Lernangebote, wozu u.a. Schüleraustauschprogramme, Netzwerkarbeiten, Betriebserkundigungen und kulturelle Angebote gehören. Insgesamt 21 (von 37) Dimensionen des Referenzrahmens Schulqualität NRW – insbesondere aus den Inhaltsbereichen Schulkultur, Professionalisierung, Führung […]
weiterlesenSchulprogramm und Schulprogrammarbeit – Chancen für die Schulentwicklung: Referenzrahmen Schulqualität NRW und das Online-Unterstützungsportal
Die Schulen in NRW legen auf der Grundlage ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags die besonderen Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen ihrer pädagogischen Arbeit in einem Schulprogramm fest und schreiben es regelmäßig fort. (SchulG § 3, Abs. 2, Satz 1). Das querstrukturelle Thema Schulprogramm wird im Kriterium 2.1.4 aufgegriffen. Schulprogrammarbeit berührt nicht nur den Inhaltsbereich 5 Führung und […]
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